Bewusste Selbstführung inmitten des Corona-Chaos

Gepostet: 18. März 2020

licet leadership wurde entwickelt, um Menschen in schwierigen Situationen die Lebens- und Menschenführung zu erleichtern. Ursprünglicher Auslöser zur Entwicklung der neuen Führungswerkzeuge waren die schleichenden, disruptiven Effekte von Digitalisierung und Globalisierung. Mit Corona haben sich die Spielregeln des Miteinanders jetzt radikal geändert.

Wenn bisherige Denk- und Verhaltensmuster aktuelle Probleme nicht mehr zu lösen vermögen, muss Intelligenz einsetzen. Eine Intelligenz, die uns hilft, neue Formen des Umgangs mit uns selbst sowie mit anderen schnell zu entwickeln und umzusetzen.

Oberstes Ziel ist es, unnötiges Leid zu vermeiden und nachhaltige Verbesserungen für Mensch und Umwelt zu erreichen.

Treu der Übersetzung des lateinischen Wortes licet, „es ist erlaubt, es ist möglich“, geben wir hier regelmäßig Einblicke in die Instrumente und Übungen von licet leadership und hoffen so, einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten zu können.   

Jede Krise führt zunächst zu Gedankensalat und emotionalen Achterbahnen.
Die Situation und sich, sein verarbeitetendes System, wahrnehmen und innere Vorgänge transparent machen hilft gegen Überforderung und Kontrollverlust.

Zu Zeiten von Corona empfehlen wir

Die Krise richtig annehmen – nichts leugnen

Der schwarze Schwan, wie ihn der Denker Nassim Taleb nannte, ist da. Es handelt sich dabei um ein äußerst unwahrscheinliches, also für nahezu alle nicht vorhersehbares Ereignis mit extremen Auswirkungen. Die Spielregeln des bisherigen Miteinanders sind damit komplett in Frage gestellt. Viele Instrumente zur Lösungsentwicklung haben ihre Gültigkeit verloren. Jetzt heißt es, sich schnell neu zu orientieren und vor allem in äußerst schwierigen Momenten offen zu bleiben, statt zu resignieren.

Leitsatz: Die Situation ist mein Coach – ich bin ihr Schüler.

Übung: Niederschreiben und/oder aufmalen, was sich durch die Krise ändert und sich der tatsächlichen Bedrohung bewusst werden. Sich dadurch von Grübeleien erleichtern und seine Gedanken, Bilder und Emotionen sortieren.

Das Abschweifen von Gedanken und das Aufkommen ungünstiger Emotionen wird sich nicht vermeiden lassen.
Nachgewiesenermaßen erleichtert eine solide Grundeinstellung, ein Wissen, um das Warum, das Aushahlten belastender Situationen.

Ein starkes WARUM entwickeln

Einschränkungen, wie z. B. die häusliche Quarantäne, sind sehr belastend. Umso wichtiger ist es, sich der höheren Bedeutung der Handlungen bewusst zu werden und sie sich immer wieder bewusst zu machen. Quarantäne, bzw. Distanz hilft aktuell anderen! Wahrscheinlich rettet verantwortungsbewusstes Handeln jetzt Leben und verhindert unnötiges Leiden. Auch wenn man es nicht sieht.

Wer so denkt, bzw. sich selber „einstellt“, wahrt seine Selbstachtung

Leitsatz: Wer ein Warum hat, erträgt jedes Wie.

Übung: Innehalten, wenn zerstörerische Gedanken und Emotionen einen überfallen wollen, sich des Warums bewusst werden. Oft hilft es, sich sein WARUM persönlich auf einen Zettel zu schreiben und mit sich zu führen.

Neue Routinen festlegen und damit experimentieren

Lassen Sie nicht zu, dass Unordnung und Chaos Sie und Ihre Umgebung in eine Negativspirale stürzen. Geben Sie sich eine eigene, neue Struktur. Schaffen und bewahren Sie Ordnung.

Leitsatz: Ich habe vielleicht keine Lust dazu und tue es dennoch, denn es ist gut für mein/unser Ziel. Übung: Zettel am Kühlschrank oder Tafel an einem zentralen Ort. Dort festhalten, was Sie HEUTE erledigen/ schaffen wollen und jede einzelne Position nach Erledigung abhaken. Digitale Alternative: Apps wie trello oder wonderlist.

Übung: Zettel am Kühlschrank oder Tafel an einem zentralen Ort. Dort festhalten, was Sie HEUTE erledigen/ schaffen wollen und jede einzelne Position nach Erledigung abhaken. Digitale Alternative: Apps wie trello oder wonderlist.

Weiterführende Literatur

  1. Krisen annehmen und besser verstehen: Nassim Taleb | Der Schwarze Schwan
  2. Über den Umgang mit günstigen und ungünstigen Gedanken: Jens Corssen | Der Selbstentwickler
  3. Die Kraft unserer Gewohnheiten und wie wir sie nutzen können: Charles Duhigg | The power of habbit

Über den Umgang mit licet Leitsätzen und Übungen

Es ist erlaubt, es ist möglich sein Denken, seine Emotionen und sein Verhalten gezielt neu auszurichten. Die Anwendung von Leitsätzen hilft uns dabei, neue Prozesse zu entwickeln und alte hinter uns zu lassen. Die Übungen helfen uns, das Neue raus aus der geistigen Welt in die reale Welt zu übersetzen. So fördern wir Selbstwirksamkeit in uns und im Team.

Zu den licet Leitsätzen: Regelmäßige, mindestens 1 x tägliche, Wiederholung zu einer bestimmten Zeit, z. B. am Morgen beim Zähneputzen.  

Zu den licet Übungen: Kleine konkrete Handlungseinheiten, die sich in der Praxis mehrfach bewährt haben und bei regelmäßiger Anwendung einen hohen Wirkungsgrad erzielen.

Fragen? Anregungen? Kritik?

Einfach schreiben an hello@licet-leadership.de

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